Feinstaub- und Formaldehydmessgerät


Feinstaub- und Formaldehydmessgerät

Feinstaub- und Formaldehydmessgerät zum Mieten. Der Mietreis beträgt € 29,00 pro WocheDer Preis pro Woche bezieht sich auch zum Teil auf die Versandlaufzeit und ist inklusive der Kosten für den Hin- und Rückversand. Eine Kaution wird nicht erhoben.  

 

Bitte haben sie Verständnis dafür, dass wir diesen Service ohne Kaution nur unseren Bestandskunden im Inland anbieten können. Bitte kontaktieren sie uns über den Button "Frage stellen" rechts neben dem Produktbild und teilen sie uns ihre Kundennummer oder ihre Anschrift mit. Sie erhalten umgehend den nächstmöglichen Liefertermin genannt.

 

Wenn sie ein neuer Kunde sind können sie das Messgerät gegen eine Kaution in Höhe von € 250,00 mieten. Die Kaution und die Miete sind im voraus zu entrichten.

 

 

Ablauf der Miete:

Nach Erhalt des Messgerätes beginnt der Mietzeitraum am darauf folgenden Tag und sie haben drei Tage Zeit die Luftqualität bei ihnen zu Hause oder an ihrem Arbeitsplatz zu messen. Danach senden sie es einfach wieder an uns zurück. Der Versand zu ihnen findet immer mittwochs statt. Somit ist es gewährleistet, dass sie das Gerät am Freitag oder Samstag erhalten. Der späteste Rücksendetag ist wieder der Mittwoch. 

 

 

Formaldehyd – neue Einstufung durch die EU
Formaldehyd ist ein seit langem eingesetzter Stoff und diente ursprünglich hauptsächlich dazu, Produkte haltbar zu machen (Konservierungsmittel). Die Verwendung nahm mit dem Einsatz als Klebstoffbestandteil in Holzwerkstoffen, zum Beispiel für Möbel, Innenausbau und Fertigbauweise, erheblich zu. Nachdem Formaldehyd bislang in der EU als „kann vermutlich Krebs erzeugen“ (Kategorie 2 gemäß CLP-Verordnung) eingestuft war, wurde es im Juni 2014 durch die EU aufgrund neuer Erkenntnisse als „kann Krebs erzeugen“ (Kategorie 1 B gemäß CLP-Verordnung) eingestuft.

 

Was bedeutet krebserzeugend?
Als krebserzeugend werden Stoffe eingestuft, die Krebs hervorrufen oder die Krebshäufigkeit erhöhen können. Eine Einstufung in die Kategorie 2 erfolgt, wenn tierexperimentelle oder am Menschen ermittelte Daten nicht hinreichend überzeugend sind, um eine Einstufung in Kategorie 1(B) zu rechtfertigen. Eine Einstufung in die Kategorie 1B erfolgt, wenn ausgehend von tierexperimentellen Daten und Erfahrungen am Menschen angenommen werden kann, dass eine Substanz beim Menschen Krebs erzeugen kann. Verwendungsbeschränkungen können die Folge sein.
Bei Formaldehyd entwickelten Ratten, die wiederholt hohe Konzentrationen des Stoffes eingeatmet hatten, im Laufe ihres Lebens Tumoren in der Nasenhöhle. Einige wissenschaftliche Studien, die die Auswirkungen von hohen Formaldehyd-Belastungen am Arbeitsplatz untersucht haben, fanden bei den exponierten Personen im weiteren Verlauf ihres Lebens mehr Fälle von Krebs in der Nasenhöhle und im Nasenrachenraum als (ohne Formaldehyd) erwartet wurde. Andere Studien an Arbeitnehmern wiederum konnten diese Befunde nicht bestätigen. Daher erfolgte keine Einstufung in die höchste Kategorie 1A (Stoffe, die bekanntermaßen beim Mensch krebserzeugend sind).

 

Wie kann Formaldehyd meine Gesundheit gefährden?
Die Wirkung des Formaldehyds auf die menschliche Gesundheit wurde von vielen nationalen und internationalen Gremien anhand vorliegender umfangreicher wissenschaftlicher Daten bewertet. Danach ist für eine krebserzeugende Wirkung das Zusammenwirken mehrerer Faktoren notwendig. In Tierexperimenten konnte gezeigt werden, dass Tumoren in der Nasenhöhle nur dann auftraten, wenn die Konzentration so hoch war, dass sie zuvor eine Schleimhautschädigung und erhöhte Zellteilungsrate verursachte. Die genannten, letztendlich krebserregenden Wirkungen sind somit unterhalb einer bestimmten Formaldehydkonzentration im Allgemeinen nicht zu erwarten.
Neben der genannten Wirkung auf die Schleimhäute beim Einatmen können höhere Formaldehydkonzentrationen in der Raumluft auf die Augen reizend wirken. Ob durch Formaldehyd Asthmaerkrankungen ausgelöst oder verstärkt werden können, ist bislang ungeklärt.

 

Was sind die Quellen für Formaldehyd im Innenraum?
Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die Formaldehyd enthalten und die Formaldehyd an die Raumluft abgeben können. Trotz Verbesserungen bei den Produkten in den letzten Jahrzehnten gelten Holzwerkstoffe, Bodenbeläge, Möbel, und bestimmte Dämmstoffe (z.B. Harnstoff (Urea)-Formaldehyd-Ortschäume [UF-Ortschäume]) weiterhin als Hauptquellen. In Tabakrauch ist Formaldehyd in vergleichsweise großer Menge enthalten und selbst brennende Kerzen können eine Eintragsquelle für Formaldehyd in die Raumluft darstellen. Formaldehyd kann darüber hinaus in Desinfektionsmitteln, Kosmetikartikeln und Textilien enthalten sein.
Was wird getan, um meine Gesundheit zu schützen?
Für den Schutz der Gesundheit der Allgemeinbevölkerung ist es das Ziel, die Formaldehydkonzentration in der Raumluft so gering wie möglich zu halten.
Auf nationaler Ebene erarbeitet der von den Bundesländern und dem Umweltbundesamt eingesetzte Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) Empfehlungen für Höchstwerte von Stoffen in Innenräumen. Für Formaldehyd gibt es seit 2016 einen Richtwert von 100 µg/m3. Das entspricht der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) hat bereits seit vielen Jahren Begrenzungen für die Ausgasung von Stoffen aus Bauprodukten in den Innenraum definiert und regelmäßig aktualisiert. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat entsprechende Prüfungen für die Zulassung von Bodenbelägen, Verlegeunterlagen, Parkettlacken, Oberflächenbeschichtungen für Bodenbeläge, Klebstoffen und Wandbelägen vorgeschrieben, in denen auch die Ausgasung von Formaldehyd betrachtet wird.
In Deutschland regelt die Chemikalien-Verbotsverordnung, dass beschichtete und unbeschichtete Holzwerkstoffe (Spanplatten, Tischlerplatten, Furnierplatten und Faserplatten) vor Inverkehrbringen geprüft werden müssen. Dabei gilt, dass die die durch den Holzwerkstoff verursachte Ausgleichskonzentration des Formaldehyds in der Luft eines Prüfraums 0,1 ml/m3 (entspricht 0,1 ppm bzw. 124 µg/m3) nicht überschreiten soll. In Deutschland und der EU hergestellte und verkaufte Möbel halten diese Emissionsbedingungen (erkennbar am der Bezeichnung „emissionsarm E 1“ im Allgemeinen ein. In der Chemikalien-Verbotsverordnung ist auch festgelegt, dass Wasch-, Reinigungs- und Pflegemittel mit einem Massengehalt von mehr als 0,2% Formaldehyd nicht in den Verkehr gebracht werden dürfen (Ausnahme: Industriereiniger). Weitere Details siehe Chemikalien-Verbotsverordnung.
Darüber hinaus arbeiten staatliche Stellen an einer Veränderung der Prüfvorgaben für formaldehydhaltige Holzwerkstoffe, um sie an die Prüfbedingungen für alle anderen formaldehydhaltigen Bauprodukte und an die heutigen baulichen Gegebenheiten anzupassen.

 

Was kann ich selbst tun, um mich zu schützen?
Wir empfehlen, mit dem Blauen Engel ausgezeichnete Produkte zu verwenden.  Diese weisen im Hinblick auf Gesundheits- und Umweltgefährdungen deutlich geringere Risiken auf als vergleichbare Produkte. Die Vergabegrundlagen sind auf der Website "Blauer Engel" einsehbar.
Nutzerinnen und Nutzern wird darüber hinaus empfohlen, im Zweifelsfall bei den Herstellern Belege und Hinweise für die Unbedenklichkeit der Produkte einzufordern. In einigen Fällen sind entsprechende Informationen (Prüfnachweise) bereits auf den Packungen angegeben.
Neben der Wahl emissionsarmer Produkte und Materialien kann in Wohngebäuden und am Büroarbeitsplatz allgemein durch regelmäßiges Lüften für eine gesundheitsverträglichere Luft gesorgt werden. Das gilt auch für die Verringerung möglicher Raumluftbelastungen mit Formaldehyd.

 

 

Feinstaub in Innenräumen

​Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein oder durch menschliches Handeln erzeugt werden. Da im Innenraum weniger starke Verdünnungseffekte wirken, wie in der Außenluft, ist die Feinstaubbelastung in der Innenraumluft häufig höher als in der Außenluft.

 

Gesundheitliche Wirkung 
Es ist erwiesen, dass das Einatmen von Feinstaub negativ auf den Gesundheitszustand des Menschen wirkt. Entscheidend für die gesundheitliche Wirkung von Feinstaub sind im Wesentlichen zwei Eigenschaften der Staubpartikel, die durch die Art der Quelle geprägt werden, von der sie emittiert werden.


Zum einen die Partikelgröße: Je kleiner die Staubpartikel sind, desto größer ist das Risiko zu erkranken, da sie auf Grund ihrer Größe tiefer in die Atemwege eindringen können ein als größere. Dadurch gelangen sie in Bereiche, von wo sie beim Ausatmen nicht wieder ausgeschieden werden. Ultrafeine Partikel können zudem über die Lungenbläschen bis in die Blutbahn vordringen und sich über das Blut im Körper verteilen. In den Lungenbläschen sind Atmung und Blutkreislauf funktionell und anatomisch sehr eng miteinander verbunden. Deshalb können Störungen des einen Systems − wie etwa entzündliche Veränderungen im Atemtrakt − auch das andere System, also Herz oder Kreislauf, beeinträchtigen.
Zum anderen die chemische Zusammensetzung der Partikel: An der Partikeloberfläche anhaftende Metalle und Halbmetalle sowie organische Komponenten (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe = PAK, Flammschutzmittel, Pestizide) und andere Stoffe spielen hier eine Rolle.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Untersuchungen festgestellt, dass es keine Feinstaubkonzentration gibt, unterhalb derer keine schädigende Wirkung zu erwarten ist. Hierin unterscheidet sich Feinstaub von vielen anderen Schadstoffen wie Schwefeldioxid oder Stickstoffdioxid, für die man Werte angeben kann, unter denen keine schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu erwarten sind. Nicht nur kurzzeitig erhöhte Konzentrationen führen zu negativen gesundheitlichen Auswirkungen, gerade längerfristig vorliegende, geringere Konzentrationen wirken gesundheitsschädigend. Die Feinstaubbelastung sollte also so gering wie möglich sein.

 

Quelle: Umweltbundesamt

 

 

 

 

Informationen zum Feinstaubmessgerät HoldPeak HP-5800F:

 

  • HP-5800F Partikel- und Formaldehyd-Messgerät PM2.5 PM10.0 HCHO; Partikelmesser für Feinstaub PM2.5, PM10 in μg/m³ und HCHO (Formaldehyd) Konzentration in mg/m³.
  • Partikelmesser werden mehr und mehr nicht nur in der Umgebungsmessung an der reinen Luft, sondern vor allem in Fabrikationsbetrieben, Büros und zu Hause zur Messung der Staubkonzentration in der Atemluft eingesetzt.
  • Das Feinstaub-Messgerät zeigt den Wert in μg/m³ an, für die Partikelklassen PM 2.5 (<2,5μm) und PM 10 (<10μm), sowie die HCHO (Formaldehyd) Konzentration in der Luft.
  • Messprinzip: Es wird eine definierte Menge Luft (Probe) durch einen Laserstrahl geführt. Das Licht des Laserstrahls bricht sich an den Partikeln oder wird absorbiert.
  • Durch Photodioden werden diese Effekte messtechnisch erfasst und mit Referenzwerten verglichen. Die HCHO (Formaldehyd) Messung erfolgt mittels eines elektrochemischen Sensors. 

 

Technische Daten:

  • Messbereich PM: 0-999,9 μg/m³
  • Auflösung: 0,1μg/m³
  • Minimaler Korndurchmesser: 0,3μm
  • Genauigkeit: ±20% oder ±15µg/m³ maximal
  • Effektiver Messbereich HCHO: 0-1,00 mg/m³
  • Maximaler Messbereich HCHO: 0-2,50 mg/m³
  • Auflösung HCHO: 0,01mg/m³
  • Reaktionszeit (T90): <30s
  • Genauigkeit: < ±5% FS
  • Stromversorgung: 7,4V Li-Ionen-Akku, 1400mAh
  • Netzteil: 9V, Ladestrom 2,0A
  • Akkulaufzeit: ca. 30 Stunden
  • Betriebsumgebung: 5-45°C
  • Lagerumgebung: -20-70°C
  • Abmessung: 196x95x46mm
  • Gewicht: ca. 410g

 

Lieferumfang
 

  • Partikel-Messgerät HP-5800F
  • Aufbewahrungstasche
  • Ladegerät
  • Bedienungsanleitung
 




 

Zubehör

Produkt Hinweis Status Preis
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2,50 *
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